Oregano - Gesund Kochen und Ernähren

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Oregano

Themen > Lebensmittel > Kräuter & Gewürze > Kräuter Küche

Botanischer Name:

Origanum vulgare

Weitere Bezeichnungen:

Dost, wilder Majoran, SchusterkrautDas Wort Oregano kommt aus der griechischen Sprache und bedeutet Schmuck der Berge (Oros = Berg und Ganos = Schmuck, Glanz).

Herkunft:

Er ist in mehreren, formenreichen Arten in Südeuropa beheimatet. Vom Mittelmeer wurde er in Europa weiter verbreitet.

Vorkommen heute:

Südeuropa, Mexiko, USA, 

Pflanzenfamilie:

Lippenblütler

 

Aussaat:

 

Blütezeit:

Juli bis September
 

Erntezeit:

Zur Blütezeit

Beschreibung:

  • Oregano ist ein sich buschig auswachsendes, blattreiches Kraut und wird bis 60 cm hoch.
  • Die äußerst dekorative Pflanze hat einen verzweigten Wurzelstock und verholzende Ausläufer.
  • An seinen rötlich braunen Stängeln sitzen viele eiförmige,, ganzrandige oder nur wenig gekerbte Blätter. Diese kahlen oder nur fein behaarten Blätter werden 10 bis 40 mm lang.
  • Blüten: blassrosa bis weißlich
  • Die glockenförmigen Blütenkelche stehen in köpfchenförmigen Scheinähren zu endständigen Blütenständen zusammen.

Hauptinhaltsstoffe:

  • Gerbstoffe
  • Bitterstoffe
  • Ätherische Öle: Carvacrol, Thymol

Verwendung:

  • Blätter Frisch oder getrocknet

Anbau & Pflege:

Oregano wächst, besonders im Mittelmeergebiet, wild, doch eignet er sich für den intensiveren Gartenanbau ebenso wie für die Feldwirtschaft.
  • Er wird zur Blütezeit geschnitten.
  • Die Stängel eine Handbreit über dem Boden abschneiden und zum Trocknen in einem dunklen Zimmer aufhängen.
  • Nach dem Trocknen die Blätter vom Stängel streifen und trocken lagern.
 
Oregano liebt einen sonnig warmen Standort und einen durchlässigen, trockenen Boden, der eher leicht und mager sein sollte.
Neben der Aussaat ist auch eine Vermehrung durch Stecklinge und Wurzelausläufer möglich.

In der Küche:

  • Pizza
  • Tomatengerichte
  • Braten
  • Fettem Schweinefleisch
  • Hülsenfruchtsuppen
  • Salate

Wirkung:

  • Appetitanregend
  • Galletreibend
  • Entzündungshemmend

Medizinische Anwendung:

  • Oregano war bereits den Griechen als Heilmittel bekannt. Dioscurides berichtet über sie im 1. Jahrhundert n. Chr.
  • Oreganoöl ist eines der stärksten natürlichen Antibiotika überhaupt
  • positive Wirkung bei Verdauungsbeschwerden sowie Erkrankungen der oberen Atemwege.

Bemerkungen:

  • Oregano erinnert an Majoran und Thymian und wird ähnlich verwendet.
  • Die darin enthaltenen Gerbstoffe verhindern Durchfall
  • Man sollte ihn mit kochen, damit das Aroma voll entfalten kann.
  • Vorsichtig verwenden – starker Eigengeschmack
  • Harmoniert gut mit den anderen Mittelmeerkräutern
  • Die Würzkraft ist während der Blüte am intensivsten, daher sind auch in dieser Zeit Sträuße zum Trocknen zu schneiden.
 
 
 
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