Bohnenkraut - Gesund Kochen und Ernähren

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Bohnenkraut

Themen > Lebensmittel > Kräuter & Gewürze > Kräuter Küche

Botanischer Name:

Satureja hortensis

Weitere Bezeichnungen:

Saturei, Kölle, Gartenhysop, Pfefferkraut, Käsekraut, Bauernkraut, Wurstkraut, Weinkraut

Herkunft:

Das Bohnenkraut stammt aus dem östlichen Mittelmeergebiet und dem Iran. Das aromatische Bohnenkraut war bereits den Römern bekannt und vertraut. In Deutschland wurde es bereits im frühen Mittelalter kultiviert. Es soll im 9. Jahrhundert von Benediktiner-Mönchen über die Alpen gebracht worden sein.

Vorkommen heute:

In allen Mittelmeerländern, in ganz Mitteleuropa, Westasien bis nach Indien heimisch.

Pflanzenfamilie:

Lippenblütler

 

Aussaat:

 

Blütezeit:

 

Erntezeit:

Beschreibung:

  • Das gewöhnliche Bohnenkraut ist einjährig und sät sich selbst aus.

  • Es wird ca. 30 cm hoch und wuchert unregelmäßig.

  • Die Blüten sind rosa, klein und unscheinbar

  • Die Blätter schmal und länglich.

  • Der Geschmack ist beißend, leicht an Thymian erinnernd, aber etwas bitter und mit einem eigenen ausgeprägten Aroma, das vor der Blüte besser zum Ausdruck kommt, als nachher.

Hauptinhaltsstoffe:

  • Ätherisches Öl

  • Gerbstoffe

  • Bitterstoffe

  • Sitosterin

  • Ursolsäure

Verwendung:

  • Geerntet werden die jungen Triebe und Zweige bis zum Herbst.

  • Bohnenkraut lässt sich gut trocknen und behält den Geschmack.

Anbau & Pflege:

  • Die Pflanze liebt die Sonne und leichten Boden

In der Küche:

  • Würste, Füllungen

  • Kräutermischungen

  • Bohnen und Erbsen

  • als Zusatz zum Essig

  • Roh zu Gurkensalat und Rohgemüse. Sonst muss man das Kraut mit kochen

  • Gemischt mit Thymian zu Sauerkraut, eingelegten Gurken, Pilzen und Ragouts

  • Bestens geeignet für gekochten Fisch, Hammelfleisch und Huhn.

  • Bei Salatsoßen verträgt es sich mit Estragon, Petersilie, Schnittlauch und Zitronenmelisse.

Wirkung:

  • appetitanregend

  • blähungstreibend

  • antiseptisch

  • auswurffördernd

Medizinische Anwendung:

  • fördert die Bildung von Magensaft

Bemerkungen:

  • Bei empfindlichen Speisen lässt man es nur einige Minuten mitziehen, damit es nicht zu stark durchschmeckt.

 
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