Ingwer - Gesund Kochen und Ernähren

Suchen
/
[ ]
Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Ingwer

Themen > Lebensmittel > Kräuter & Gewürze > Gewürze

Botanischer Name:

Zingiber officinal

Weitere Bezeichnungen:

Ingber, Imber, Immerwurzel oder Ingwerwurzel

Herkunft:

Woher der Ingwer genau herkommt ist ungewiss, als Heimat und Ursprung werden die Pazifischen Inseln vermutet.
In China kommt er wild vor und wurde bereits vor über 2000 Jahren angebaut. Seit dem frühen Mittelalter zählt der Ingwer in Europa zu den vielseitigst anzuwendenden Gewürz- und Heilpflanzen. 
Schon in der Antike brachten arabische Gewürzhändler den Ingwer nach Rom. Marco Polo berichtete nach seiner China-Reise von dieser Pflanze und ihrem Anbau. 
Die Spanier sorgten später für die Verbreitung des Ingwers nach Westindien.

Vorkommen heute:

Er wird heute in Südchina, Indien, Japan, Australien, Hawaii, Westindien, Malaysia, Brasilien, Jamaika und Westafrika angebaut. 

Pflanzenfamilie:

Ingwergewächse

 

Aussaat:

 

Blütezeit:

 

Erntezeit:

Beschreibung:

  • Die Ingwerpflanze ist eine Staude, die wird bis über 1 m hoch werden kann.
  • Das schilfartige Gewächs hat lange schmale Blätter.
  • Die Ingwer-Staude liebt schattige Standorte.
  • Die endständigen Blüten sind gelb und haben purpurne Ränder.
  • Ingwer vermehrt sich vegetativ durch Rhizome (verdickte Wurzelausläufer).
  • Genutzt werden die knollenartig verzweigten Wurzelstöcke, die bis zu 20 cm lang werden können und einen Durchmesser von ca. 3 cm haben. Außen sind sie beige oder hellbraun, innen hellgelb mit leicht faserigem Fruchtfleisch.
  • Der Geruch des Ingwers ist angenehm aromatisch, der Geschmack brennend scharf und würzig.

Hauptinhaltsstoffe:

  • Ingwer enthält ätherisches Öl (Zingiberen und Zingiberol), Gingerole, Shoagole, Gingerdiole und Diarylheptanoide.
  • 100 g frische Knolle enthalten 63kcal/ 263 kJoule.

Verwendung:

  • Wurzelstöcke

Anbau & Pflege:

  • Ingwer vermehrt man in den Plantagen durch Teilen und Setzen ausgesuchter Wurzelknollen.
  • Nach 8 bis 10 Monaten können die neu verzweigten Wurzelknollen geerntet werden. 
  • Ingwer wird in unterschiedlichen Reifestadien geerntet.
  • Zuerst werden der Baby- oder Grüne Ingwer geerntet, dessen Knollen sind noch fein und faserfrei.
  • Zu einem späteren Zeitpunkt erntet man die ausgewachsene Knolle. Sie besitzt einen deutlich höheren Anteil an ätherischen Ölen, Aromastoffen und Gingerol.
  • Diese sogenannten "hands" werden gewaschen und getrocknet.
  • Der auf diese Weise gewonnene dunkle Ingwer wird durch Blanchieren, vorsichtiges Schälen und oft auch durch Bleichen mit Kalkpuder zu der hellen Handelsware.

In der Küche:

  • Kartoffel-, Zwiebel-, Bohnensuppen
  • Obst & Gemüse
  • Eingemachtes (z.B. Kürbis)
  • Soßen
  • Huhn und Schweinefleisch
  • Süßspeisen und Backwerken
  • Passt zu allen exotischen Gewürzen, nicht aber zu aromatischen Kräutern

Wirkung:

  • Kreislauffördernd 

  • Entzündungshemmend

Medizinische Anwendung:

  • Ingwer hilft bei Übelkeit und Reisekrankheit
  • Ingwer wird als stoffwechselanregendes Mittel bei Appetitlosigkeit, Verdauungsstörungen, Blähungen und Koliken eingesetzt. 
  • Er wirkt anregend auf die Magensaft-, Speichel- und Gallenbildung und steigernd auf die Darmfunktion
  • Er wird bei Muskel und Gelenkrheuma, sowie bei Erkältungen eingesetzt.

Bemerkungen:

  • Ungeschält hält sich eine frische Ingwerknolle mehrere Wochen im Kühlschrank.
  • Ingwer passt nicht zu aromatischen Kräutern
 
Homepage Besucherzähler
Suchen
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü