Kardamom - Gesund Kochen und Ernähren

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Kardamom

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Botanischer Name:

Elettaria cardamomum

Weitere Bezeichnungen:


Herkunft:

Er stammt ursprünglich aus Südindien und Sri Lanka.
Der indische Kardamom ist etwas kleiner, aber aromatischer. Kardamom war den alten Griechen als teures Importgut bekannt und trug den Namen "kardamomon", um 1200 kam es nach Mitteleuropa.

Vorkommen heute:

Auch heute noch sind die Provinzen Kerala, Mysore und Madras im südlichen Indien das Hauptanbaugebiet.

Pflanzenfamilie:

Ingwergewächse

 

Aussaat:

 

Blütezeit:

Ganzjährig 
 

Erntezeit:

Oktober-Dezember

Beschreibung:

  • Kardamom ist ein Verwandter des Ingwers. 
  • Seine Samen sind ein verbreitetes Gewürz in der asiatischen und arabischen Küche.
  • Die mehrjährige Pflanze hat leuchtend grüne lanzettenartige Blätter und grünlichblaue Blüten.
  • Das schilfartige Gewächs hat mit bis zu 300 cm langen Blattwedeln, die mit bis zu 70 cm langen, lanzettlichen Blättern versehen sind.
  • Die Blüten sitzen an niederliegenden Sprossen in aufrechten Ähren.
  • Das überaus feine und charakteristische Aroma und der süßliche, kräftig brennende und an Eukalyptus erinnernde Geschmack machten Kardamom zu einem der beliebtesten und deshalb teuersten und edelsten Gewürze.

Hauptinhaltsstoffe:

  • Hauptwirkstoff ist das ätherische Öl, welches im Samen mit bis zu 8 % enthalten ist: Cineral, Terpenylacetat und freiem Terpineöl
  • Weitere Inhaltsstoffe sind Eiweiß, Gummi, Stärke, fettes Öl und Zucker.

Verwendung:

  • Von der Pflanze werden die Samen oder die gesamten getrockneten Früchte (Kapseln) verwendet.

Anbau & Pflege:

  • Kardamom braucht ein feuchtwarmes tropisches Klima und gedeiht am besten im Schatten teilweise abgeholzter Wälder. 
  • Man erntet die noch Grünen Samenkapseln kurz vor der Reife und trocknet sie vorsichtig.

In der Küche:

  • Kardamomsamen sind ein verbreitetes Gewürz in der asiatischen Küche (passt zu allen asiatischen Gewürzen)
  • Für Lebkuchen oder anderes Weihnachtsgebäck
  • Passt gut zu Fleisch- und Fischgerichten, Milchreissuppen, 
  • Apfelkuchen, Sahne für Obstkuchen sowie zu süßen Möhrengerichten.
  • Punsch
  • Daneben findet er auch für die Aromatisierung von Spirituosen und in der Parfumindustrie Verwendung.

  • In Indien nimmt man ihn vor allem für Salziges.
  • In Schweden für Kuchen und Punsch, und
  • in Saudi-Arabien würzt man mit ihm den Kaffee: Messerspitze gemahlenen Kardamon mit dem Kaffee in die Tasse gießen oder 2 Körner in das Kaffeemehl geben. 

Wirkung:

  • Verdauungsfördernd 
  • Gegen Blähungen 
  • Appetitanregend 

Medizinische Anwendung:


Bemerkungen:

  • Guten Kardamom erkennt man an der frisch-grünen Farbe der Kapseln und der ölig-schwarzen Farbe der Samen.
 
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