Anis - Gesund Kochen und Ernähren

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Anis

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Botanischer Name:

Pimpinella anisum

Weitere Bezeichnungen:

Anais, Brotsamen, süßer Kümmel

Herkunft:

Er stammt ursprünglich aus dem östlichen Mittelmeerraum

Vorkommen heute:

Hauptanbauländer sind heute die Türkei, Spanien, Ungarn, Libanon und Ägypten.

Pflanzenfamilie:

Doldenblütler

 

Aussaat:

 

Blütezeit:

Juli bis September
 

Erntezeit:

Beschreibung:

  • Die einjährige Anispflanze ist wird etwa 25 bis 60 cm hoch.
  • Der Stängel ist aufrecht und leicht behaart.
  • Die Grundblätter sind herzförmig rundlich und am Rand eingeschnitten gesägt, die Stängelblätter sind dreizählig bis fiederteilig.
  • Ihre weißen Blüten sind in hüllenlosen, meist zwölfstrahligen, sogenannten Doppeldolden angeordnet.
  • Die Früchte sind 3 mm lang, eiförmig und mit grauen Härchen überzogen.

Hauptinhaltsstoffe:

  • Ätherische Öle: ca. 6%, davon bis zu 95% Anethol fettes Öl
  • Phenolcarbonsäuren und Flavonoide

Verwendung:

  • Früchte

Anbau & Pflege:

  • Anis ist eine lichtliebende Pflanze, die reiche Böden bevorzugt.
  • Die Samen reifen nicht gleichzeitig, auch innerhalb einer Dolde, innerhalb der Monate August und September.

In der Küche:

  • Meist als Backgewürz
  • Zu Gemüse und Salaten
  • In der westlichen Küche wird Anis heute vor allem in Brot und Backwaren verwendet.
  • Anis beispielsweise sorgt für ein süßlich-würziges Aroma in Plätzchen und verleiht Möhren oder Rotkohl eine pikante Note.
  • Er wird jedoch auch Likören und Spirituosen beigemischt.
  • Anis wird seit langem auch in der Duftindustrie verwendet.
  • Er galt in vielen ländlichen Gebieten als Aphrodisiakum.

Wirkung:

  • Krampflösend

  • Beruhigend

  • appetitanregend

  • schleimlösend

Medizinische Anwendung:

  • Das ätherische Anisöl wirkt krampflösend in Magen und Darm und ist bei Blähungen hilfreich.
  • Wegen seiner schleimlösenden Wirkung wird es zudem in der Medizin auch als mildes Erkältungsmittel eingesetzt.

Bemerkungen:

  • Für Atemwege, Magen- und Darmbeschwerden, schlechte Verdauung, Verschleimung der Atemwege
  • In Milch gekocht und heiß getrunken lindert es Leibschmerzen. 
 
 
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