Fett in der Ernährung - Gesund Kochen und Ernähren

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Fett in der Ernährung

Themen > Ernährung > Fette

Wir brauchen Fett

Fette sind neben Eiweiß und Kohlenhydraten Hauptbestandteile der Nahrung.
Ihr Energiegehalt ist jedoch doppelt so hoch wie der von Eiweiß und Kohlenhydraten.
Fette haben deshalb in der Ernährung eine besondere Bedeutung als Energielieferant.
Zudem sind sie wichtige Träger und Vermittler von Aroma- und Geschmacksstoffen, sowie Lieferant der fettlöslichen Vitamine A, D, E und K, die nur mit Hilfe von Fett im Körper verwertet werden können.    

Bedeutung der Fette in unserem Körper

Nahrungsfette

  • Energielieferant

  • Lieferant und Träger fettlöslicher Vitamine

  • Lieferant für essentielle Fettsäuren

  • Baustoff für unsere Zellwände

  • Für die Herstellung von Hormonen

Körperfette
• Stütz &
Polsterfunktion
• Wärmeisolierung
• Energiedepot

Macht Fett fett?

Wird mehr Fett gegessen, als der Körper für seinen Energie- und Zellstoffwechsel benötigt, speichert er es als Depotfett (Energiereserve), dies ist ebenso bei einem Überangebot an Kohlenhydraten der Fall.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt eine tägliche Fettzufuhr von 20-30% der Gesamtenergiezufuhr. Das sollten nicht mehr als 80 gr. pro Tag sein.

Allerdings liegen die heute üblichen Verzehrmengen deutlich über diesen Empfehlungen. Insbesondere spielen die „versteckten“ Fette eine wesentliche Rolle.

Fett ist nicht gleich Fett

Fette (Neutralfette) und fettähnliche Stoffe werden unter dem Begriff Lipide zusammengefasst.
Feste oder flüssige, pflanzliche oder tierische Nahrungsfette sind in der Regel Neutralfette.
Sie bestehen aus wasserunlöslichen Verbindungen aus Glyzerin und drei Fettsäuren, die manchmal auch unter dem Begriff Triglyceride (tri = drei) bekannt sind.
Sie unterscheiden sich voneinander nur, durch die Kombination verschiedener Fettsäuren.

Fettsäuren

Die einzelnen Nahrungsfette unterscheiden sich zum Teil erheblich durch die Anteile ihrer Fettsäuren.

 



Gesättigte Fettsäuren





Sie sind in allen Nahrungsfetten enthalten.
Tierische Fette haben in der Regel einen höheren Anteil an gesättigten Fettsäuren als Pflanzenöle.

Vorkommen:

  • Milch- und Milchprodukte

  • Schokolade

  • Palm- und Palmkernöl

 

Einfach ungesättigte Fettsäuren

Sie sind für den Körper sehr wertvoll und kommen ebenso in allen Nahrungsfetten vor.

  • Oliven-, -öl, Sonnenblumenöl, Mandeln und Walnussöl

  • Avocado

 

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren

Sie sind für die Ernährung von besonderer Bedeutung. Am Bekanntesten ist die zweifach ungesättigte Linolsäure und di mehrfach ungesättigte Omega-3-Fettsäure.

  • Linolsäure (Omega-3-Fettsäure) – zweifach ungesättigt

  • Alpha-Linolensäure (Omega-3-Fettsäure) – dreifach ungesättigt

  • Maiskeimöl

  • Soja-, Distel-, Rapsöl

  • Fettfische wie Lachs, Hering, Thunfisch

 

Trans-Fettsäuren

Ihr Anteil in den Lebensmitteln ist heute gering und sie spielen eine untergeordnete Rolle. Sie entstehen durch Mikroorganismen im Verdauungstrakt von Kühen und Schafen sowie als Zwischenprodukt bei der Härtung von pflanzlichen Ölen und Fetten.

  • Sie entstehen auch bei chemischen Umwandlungsprozessen wie etwas beim Erhitzen von Sonnenblumenöl.  

  • Zudem sind sie auf Zutatenlisten von Süßwaren, Fertigprodukten und Chips zu finden.  

Die Chemie der Fette

 

Fettähnliche Stoffe

 
 
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