Macis - Gesund Kochen und Ernähren

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Macis

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Botanischer Name:

Myristica argentea

Weitere Bezeichnungen:

Macis, Macisblüte

Herkunft:


Vorkommen heute:

Die eigentliche Heimat lässt sich eng auf die südlichen Molukken und einige benachbarte Inseln begrenzen.
Indonesien, Westindien, Mexiko, Tansania

Pflanzenfamilie:

Bedecktsamige Pflanze

 

Aussaat:

 

Blütezeit:

 

Erntezeit:

Beschreibung:

  • Der immergrüne, reich verzweigte Muskat-Baum erreicht eine Höhe von 10 bis 16 m und wird etwa 100 Jahre alt.
  • Lorbeerähnliche, lederige, lanzettlich zugespitzte Blätter sorgen für eine dichte, dunkelgrüne Belaubung.
  • Die blassgelben Blüten stehen in Trauben zu 5 bis 10 zusammengefasst und entwickeln fleischige, den Aprikosen ähnliche Früchte, die zur Reifezeit aufplatzen.
 
  • Botanisch ist die Frucht nicht wie der gebräuchliche Name lautet, eine Nuss, sondern eine einsamige Beere. 
  • Sie trägt unter ihrem Fruchtfleisch einen steinigen Kern, der von einem zerschlissenen, karminroten Samenmantel, dem Arillus, umhüllt ist. 
  • Der Kern enthält in seinem Inneren den ölhaltigen Samen, die sogenannte Muskatnuss.

Der Samenmantel ist im Handel unter dem Namen Muskatblüte oder Macis bekannt. 
Die Muskatblüte ist bei der Ernte leuchtend rot oder purpur gefärbt, nimmt aber nach dem Trocknen eine dumpfere, bernsteingelbe Färbung an.

Hauptinhaltsstoffe:

  • Ätherisches Öl: Zwischen 5 und 22%
  • Wirkstoffe: Myristicin, Eugenol, Terpene

Verwendung:

  • Siehe Anbau & Pflege

Anbau & Pflege:

  • Im üblichen Plantagenanbau wird der Baum auf einer Höhe von 6 m gehalten. Er fängt im 8. Jahr an zu tragen und erreicht seine dann lange andauernde größte Leistungsfähigkeit mit dem 15. Jahr. 
  • Gute Bäume liefern jährlich etwa 1500 bis 2000 Nüsse, die sich auf die dreimal im Jahr stattfindende Ernte verteilen.
  • Die Früchte werden zum Zeitpunkt der Reife nach dem Aufplatzen gepflückt. Man entfernt dann das derbe Fruchtfleisch und trennt vorsichtig und ohne ihn zu verletzen den Samenmantel vom Fruchtkern.

Muskatblüte:
Die beim Ernten gewonnenen, möglichst unverletzten Samenmäntel der Nüsse trocknet man ebenfalls in der Sonne oder in Trockenräumen. Sie werden zwischendurch immer wieder flach gedrückt, verändern durch das Trocknen ihre karminrote Farbe ins Orange- bis Gelbbraune und werden hornartig fest. Fertig getrocknet sind sie etwa 3 bis 4 cm lang, ungefähr 1 mm dick und werden als Macis ganz oder gemahlen in den Handel gegeben.

In der Küche:

  • Die Macis oder Muskatblüte duftet und schmeckt ähnlich wie die Muskatnuss, ist aber noch feiner, zarter und aromatischer.
  • Im Haushalt ist sie für den Gebrauch in der Küche weniger bekannt, obwohl sie für die gleichen Gerichte verwendet werden kann, die mit Muskatnuss gewürzt werden.

Zudem:
  • Weihnachtsgebäck, Lebkuchen,
  • Gekochter Fisch,

Die Nahrungs- und Genussmittelindustrie jedoch verwendet die leuchtend gelbliche oder rötlich gelbe gemahlene Muskatblüte gerne.

Wirkung:

  • Siehe Muskatnuss 

Medizinische Anwendung:


Bemerkungen:

  • Leicht bitter und feurig-aromatisch, etwas milder und zarter als Muskatnuss

 
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